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Bourbon Whisky

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Das Wichtigste über Bourbon Whisky auf einen Blick

Der Bourbon Whisky ist eine Variante des amerikanischen Whiskys. Der Bourbon Whisky wird als Destillat einer Getreidemischung, die mindestens 51 ProzentMais enthält, hergestellt, der Rest besteht meist aus Roggen oder Gerste.

Vorgegeben ist beim Whisky zudem der Alkoholgehalt, der während der Herstellung nicht mehr als achtzig und bei Beginn der Reife nicht mehr als 62,5 betragen darf.

Die Lagerung von Whiskys erfolgt in angekohlten Fässern aus amerikanischer Eiche.


Worauf achten beim Kauf von Bourbon Whisky?

Bourbon WhiskyWenn Du einen guten Bourbon Whisky erwerben möchtest, musst Du beim Kauf einige wichtige Punkte beachten:

  • Lagerdauer
  • Preis

Ein wichtiger Faktor beim Kauf von Bourbon Whisky oder Tennessee Whisky ist die Lagerdauer, die sehr unterschiedlich sein kann. Mit zunehmender Lagerung wird auch das Aroma des Bourbon Whisky intensiver und somit sind ältere Bourbon Whiskys oder Tennessee Whiskys zumeist auch teurer.

Magst Du eher einen dezenten Geschmack, so eignet sich ein weniger lang gereifter Whisky besser für Dich, als ein langjährg gereifter und umgekehrt.

Achte beim Kauf auch auf den Preis. Nicht aber, um das günstigste Produkt zu erwerben, sondern weil ein recht hoher Preis in der Regel bei Whisky oder Tennessee Whisky für ein wirklich hochwertiges Produkt steht und sehr zu empfehlen ist. Der Preis sollte beim Kauf von Whisky eine zweitrangige Rolle spielen, zumindest wenn Du ein Sparfuchs bist und gern günstige Spirituosen kaufst. Da kannst Du beim Whisky oder Tennessee Whisky nämlich nicht von Qualität ausgehen.


Anbieter und Marken

Da der Bourbon Whisky nur aus den USA stammen darf, ist glücklicherweise die Anzahl der Hersteller, die Bourbon Whisky und Tennessee Whisky vertreiben, sehr gering. Allerdings durchaus groß genug, dass ein Nichtkenner schnell ins Grübeln kommt, welcher Whisky denn nun wohl der beste zum Kauf ist und von welchem man besser die Finger lassen sollte. Bei den unten aufgeführten Herstellern liegst Du in jedem Fall goldrichtig.

Bourbon Whisky von Four Roses Kentucky Straight

Der Four Roses Kentucky Straight Whisky ist ein ganz besonderer Bourbon Whisky. Er ist nämlich ganz besonders mild und damit auch ein idealer Begleiter für Mixgetränke, wie Cocktails. Aber auch pur ist er sehr zu genießen und aufgrund der angesprochenen Milde hervorragend für Einsteiger in die Welt des Whisky geeignet. Der Four Roses Kentucky Straight Bourbon Whisky besitzt vielfältige Aromen, unter anderem von Roggen, Blüten und Früchten. Auch ein leichtes Aroma von Eiche ist zu schmecken, das von der Reifung im Eichenfass herrührt. Die Zitrus Aromen sind besonders ungewöhnlich und interessant für einen Bourbon Whisky. Ob Du diesen Bourbon nun vor einem gemütlichen Kaminabend genießt oder in geselliger Runde, ob pur oder als Mischgetränk, er eignet sich hervorragend für so ziemlich jeden Anlass und ist insbesondere als Getränk für Einsteiger in die Welt des Whisky sehr zu empfehlen.

Whisky von Makers Mark Kentucky Straight

Der Makers Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky wird in der gleichnamigen Brennerei in Kentucky produziert. Ein Familienbetrieb, der nunmehr seit fünf Generationen fortgeführt wird. Entsprechend schmeckt man natürlich auch die Liebe und das Handwerk, das hinter diesem Whisky steckt. Für die Herstellung verwendet man 70 Prozent Mais und 30 Prozent gemälzte Gerste und Weizen. Der Geschmack dieses Whiskys unterscheidet sich deutlich von dem anderer Sorten, unter anderem durch den Verzicht auf Roggen in der Herstellung. Mindestens vier bis sieben Jahre lagert der Makers Mark Kentucky Straight Whisky nach der Destillation. Ein wunderbarer Bourbon Whisky mit außergewöhnlichen Aromen und einer Qualität, die man schmeckt, erwartet Dich bei diesem Hersteller, weshalb wir auch für den Makers Mark Kentucky Straight eine ausdrückliche Empfehlung aussprechen möchten, besonders für Einsteiger im Bereich Bourbon Whisky.


Produkt- und Verwendungsarten

Ein Whisky kann grundsätzlich aus den gesamten USA stammen. Fast ausschließlich befinden sich aber die großen Bourbon Destillerien in Tennessee oder Kentucky. Nun wird es spannend: Ein Bourbon Whisky ist nicht immer ein Tennessee Whisky, ein Tennessee Whisky jedoch immer ein Bourbon Whisky. Denn ein Tennessee Whisky unterliegt exakt den gleichen Anforderungen, wie ein Whisky. Zusätzlich jedoch muss der Tennessee Whisky den sogenannten Lincoln County Process durchlaufen haben, eine Filtration durch Holzkohle. Zudem muss der Tennessee Whisky zwangsläufig aus dem Bundesstaat Tennessee kommen.

Der Jack Daniels, der wohl bekannteste Whisky überhaupt, ist nicht nur ein Bourbon Whisky, sondern auch ein Tennessee Whisky.

Ein Whisky wird mindestens zwei Jahre lang gelagert. In den amerikanischen Holzfässern reift der Whisky, im Vergleich zu französischen Fässern, um einiges langsamer. Premium Whiskys lagern in der Regel mindestens sechs, eher acht bis zehn Jahre. Bis zu 23 Jahren wird der Bourbon Whisky sogar gelagert. Beim Tennessee Whisky ist interessant, woher das Verfahren mit der Filtration stammt. Man vermutet, dass dies ursprünglich angewendet wurde, um das Trinkwasser vor Verunreinigungen zu schützen bzw. davon zu befreien. Besonders intensiv beim Whisky sind die Aromen von Vanille und Gewürzen, Kokos, Karamell. Diese Aromen verleihen dem Bourbon Whisky eine absolut rinzigartige Charakterstärke, die kein anderer Whisky in dieser Form aufweisen kann.


Fazit:

Ein guter Whisky ist absolut empfehlenswert. Es muss dabei nicht unbedingt ein Tennessee Whisky sein, auch wenn dieser durch seinen besonderen Geschmack noch einmal ein anderes Erlebnis ist, als der gewöhnliche Whisky. Nach wie vor stammen alle Whiskys aus den USA, also falle nicht darauf rein, wenn ein ausländischer Mitstreiter einen angeblichen Whisky anbietet.